Besuch aus Malbork und Monheim

 

Interessante Gespräche und neue Perspektiven

In der zurückliegenden Woche hatte ich Besuch aus dem Jugendrat der Stadt Monheim, aus meinem Wahlkreis, die ihr Pendant den Jugendrat aus Monheims Partnerstadt Malbork (Polen) mitbrachten.

Bei einer kleinen Führung durch das Landtags Gebäude konnte ich meinen Gästen  die parlamentarische Arbeit des Landtags näherbringen und die verschiedenen Abläufe eines Gestzgebungsverfahren erklären.

In der darauffolgenden Diskussion stellte ich mich den vielen Fragen der Jugendlichen. Hauptsächlich ging es um jugendpolitische Fragen – Wie kann ich mich engagieren? Wo kann ich mich engagieren? Was kann meine Arbeit bewirken? Dies waren die zentralen Themen um die sich unsere Gespräch gedreht hat. Darüber hinaus war ich sehr daran  interessiert aus polnischer Sicht zu erfahren wie Jugendpolitik aktiv, dort vor Ort, gestaltet wird und welche Schwierigkeiten und Probleme in Malbork existieren.Wie  sich herausstellte waren die Schwierigkeiten und Hürden die es gibt, wenn man Politik von Jugendlichen für Jugendliche machen möchte sehr ähnlich mit denen in Monheim.

Abschließend sprachen wir allgemein über die Themen die für die Jugendlichen, aus beiden Ländern sehr wichtig sind. So z.B. über Generationsgerechtigkeit, herab Senkung des  Wahlalters und Europa.

Schließlich waren wir uns darüber einig: Politiker von heute machen hauptsächlich Politik für heute, doch die jungen Menschen wollen Politik für Morgen machen und die Zukunft aktiv mitgestalten, deshalb gilt es sich zu engagieren und seine Stimme einzusetzen.

Vielen Dank für diesen interessanten und aufschlussreichen Besuch!

 

14. Bundesweiter Vorlesetag

Moritz Körner: 14. Bundesweiter Vorlesetag

 

Der Bundesweite Vorlesetag, eine Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung findet am 17. November zum 14. Mal statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung war der FDP-Landtagsabgeordnete aus Langenfeld am 09. November in seiner ehemaligen Grundschule Götscher Weg. Dort hat Herr Körner der ersten und zweiten Klasse aus seinem persönlichen Lieblingskinderbuch „Michel aus Lönneberga“ von Astrid Lindgren vorgelesen. Moritz Körner erklärt: „Das Lesen und Vorgelesen-bekommen spielt bei der Kindesentwicklung eine wichtige Rolle.“ Meist sind Bücher das erste Medium. Bücher ermöglichen es, in selbstbestimmter Geschwindigkeit Inhalte aufzunehmen und kreativ in den eigenen Gedanken zu gestalten. Auch beim Betrachten von so genannten „ruhigen Bildern“ in Bilderbüchern konstruieren Kinder mit ihrer eigenen inneren Anschauung ein konstruktives Verstehen. Diese innere Anschauung ist viel kreativer als die passive Betrachtung von schnellen Bewegbildern in Filmen oder Fernsehen. Die größte Qualität von Büchern ist ihre vermeintliche Reizarmut. „Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen, ist ein wichtiges Unterfangen, zu welchem ich gerne meinen Beitrag im Rahmen des 14. Bundesweiten Vorlesetag geleistet habe.“

 

Die Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn Stiftung ist deshalb so wichtig, da sie Eltern in Zeiten von digitaler Reizüberflutung wieder daran erinnern tut, wie wichtig Bücher für die Entwicklung ihres Kindes sind. Lesen und Vorgelesen bekommen stärkt nicht nur die Kreativität des Kindes, sondern fördert auch seine sprachlichen Kompetenzen und sein Sozialverhalten und die damit verbundenen Moral- und Respektvorstellungen. Vorlesen stärkt zudem die Beziehung zwischen Eltern und Kind und kreiert eine angenehme Kommunikationsebene zwischen beiden Parteien.

 

ZDF: Syrischer Flüchtling warnte – und wurde nicht gehört

In der ZDF-Sendung „frontal 21“ habe ich als Sprecher der FDP-Fraktion im Parlamentarischem Untersuchungsausschuss im Fall Anis Amri Stellung bezogen zu den neuen Erkenntnissen, die ,wenn sie sich bewahrheiten, ein eklatantes Versagen unserer Sicherheitsbehörden dokumentieren.

 

 

ZDF: Syrischer Flüchtling warnte – und wurde nicht gehört

Pannen ohne Ende im Fall des Attentäters vom Breitscheidplatz: Ein syrischer Flüchtling soll die Behörden zweimal vor Anis Amri gewarnt haben.

Im Fall des Berliner Weihnachtsmarktattentäters Anis Amri hat es offenbar eine weitere Ermittlungspanne gegeben. Ein syrischer Flüchtling soll die Behörden zweimal vor dem späteren Attentäter gewarnt haben, allerdings vergeblich, wie das ZDF-Magazin „Frontal 21“ in einer Vorabmeldung am Dienstag in Mainz berichtete.

Demnach schilderte der Syrer Mohamed J. im Herbst 2015 dem Sozialarbeiter seiner Flüchtlingsunterkunft und im Juni 2016 in seinem Asylverfahren Amri als radikalen und gefährlichen Islamisten mit Kontakten zur Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“. Die Polizei habe den Zeugen aber erst Wochen nach dem Berliner Anschlag vom 19. Dezember 2016 vernommen. Dies gehe aus internen Dokumenten hervor.

J. teilte im Herbst 2015 über Wochen in Emmerich am Rhein ein Zimmer mit Amri. Der spätere Attentäter lebte dort unter dem falschen Namen Mohammed Hassa. Der Mitbewohner kannte Amris richtige Identität und wusste von dessen Kontakten zu syrischen Dschihadisten. „Anis hat sich nicht verstellt“, sagte der Zeuge „Frontal 21“.

Demnach soll der Zeuge im Juli 2016 dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) gesagt haben, Amri sei „sehr islamistisch radikal“. Er sei dann nach Berlin gezogen und habe dort „einen neuen Asylantrag gestellt mit einer neuen Identität“. Eine Kopie der Anhörung liege der „Frontal 21“-Redaktion vor. Das Bamf wolle sich aus datenschutzrechtlichen Gründen zum konkreten Fall nicht äußern.

Tatsächlich wurde J. erst am 30. Januar 2017, Wochen nach dem Attentat mit zwölf Toten, zur Zeugenvernehmung vorgeladen. Moritz Körner, der für die FDP im Amri-Untersuchungsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags sitzt, kritisierte das Vorgehen der Ermittler: „Das wäre, sollte sich das so bewahrheiten, ein eklatantes Versagen unserer Sicherheitsbehörden“, sagte er.

Die Bildkombo zeigt die am 21.12.2016 vom Bundeskriminalamt (BKA) veröffentlichten Fahndungsfotos des mutmaßlich tunesischen Verdächtigen Anis Amri.

Die Bildkombo zeigt die am 21.12.2016 vom Bundeskriminalamt (BKA) veröffentlichten Fahndungsfotos des mutmaßlich tunesischen…Foto: dpa

Erst in der vergangenen Woche hatte der Berliner Sonderermittler zum Anschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche Polizei, Justiz und Politik schwere Fehler und Versäumnisse vorgeworfen. „Es hätte eine reelle Chance gegeben, Anis Amri in Haft zu nehmen“, sagte der frühere Bundesanwalt Bruno Jost über den Attentäter bei der Vorstellung seines Abschlussberichts.

Der aus Tunesien stammende Islamist Amri hatte am 19. Dezember vergangenen Jahres einen Lastwagen gezielt in eine Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz gesteuert. Zwölf Menschen starben, etwa 70 weitere wurden verletzt. Amri wurde Tage später auf seiner Flucht von italienischen Polizisten erschossen. (AFP)

 

Link zum orginal Artikel, vom 17.10.2017 13:43 Uhr :  http://www.tagesspiegel.de/politik/fall-anis-amri-zdf-syrischer-fluechtling-warnte-und-wurde-nicht-gehoert/20466478.html

 

Link zum Bericht von „frontal21“, vom 17.10.2017:  https://www.zdf.de/politik/frontal-21/fall-amri-neue-beweise-fuer-behoerdenversagen-100.html

 

 

 

Zurück in die Zukunft

In der zurückliegenden Plenarwoche habe ich Besuch von zwei Kursen des Langenfelder Konrad-Adenauer-Gymnasiums, ‚meiner‘ alten Schule, bekommen. Nach dem Frühstück ging es für die rund 50 Schülerinnen und Schüler auf die Tribüne des Plenarsaals, um einen Einblick in die politischen Debatten zu bekommen. Danach durfte ich mich den Fragen der Gymnasiasten stellen – Lieblingsserie? Motivation? Bundeskanzler? Hobbies? Im Schnelldurchlauf entwickelte sich eine spannende und für alle Seiten aufschlussreiche Diskussion zu politisch wichtigen Themen, aber auch zu ganz persönlichen Meinungen und Haltungen. Vielen Dank an alle KAG’ler für den Besuch!

 

Mehr Geld für Schulen im Kreis Mettmann

Mettmann erhält 1.218.833 Euro, Erkrath 1.164.896 Euro, Velbert 3.610.570 Euro und Heiligenhaus 1.126.520 zur Sanierung von Schulen

Mehr Geld für die Schulsanierung. Der FDP-Landtagsabgeordnete Moritz Körner freut sich darüber, dass die Städte Mettmann, Velbert, Erkrath und Heiligenhaus nach der Verabschiedung des Referentenentwurfs durch das Kabinett der neuen Landesregierung insgesamt über 7 Millionen Euro für die Sanierung von Schulen erhalten sollen.

Körner: „Die NRW-Koalition leitet die 1,12 Milliarden Euro Fördermittel des Bundes schnell, unbürokratisch und eins zu eins an die kommunale Familie weiter.“ Damit zeigt die neue Landesregierung, dass sie Vertrauen in die kommunale Gestaltungskraft ihrer Städte und Gemeinden hat. „Denn vor Ort kann am besten entschieden werden, welche Sanierungsprojekte mit den zusätzlichen Mitteln angepackt werden sollen“, betont der FDP-Politiker. Von diesem schnellen und zielgerichteten Handeln profitieren auch die Städte Mettmann, Velbert, Erkrath und Heiligenhaus. „Endlich können wir wichtige Sanierungsmaßnahmen vornehmen und unsere Schulen modernisieren. Investitionen in die Schulinfrastruktur sind Investitionen in die Zukunftsfähigkeit unserer Städte“, betont Körner abschließend.

Start Up!

Moritz besucht das Langenfelder Start Up WERFT 4.0

Zum Ende der parlamentarischen Sommerpause nahm sich der Langenfelder Abgeordnete Moritz Körner Zeit, um sich vor Ort das Konzept der WERFT 4.0 zeigen zu lassen. Sie bietet in der Langenfelder Innenstadt als Coworking Space und Business Center neben Raum zum Arbeiten unter anderem Netzwerk-Events und Seminare an. Von den Ideen des jungen Teams zeigt sich Körner beeindruckt: „Gründergeist erfordert hohen persönlichen Einsatz und Durchhaltevermögen. WERFT 4.0 bietet jungen Gründerinnen und Gründern flexible Möglichkeiten, ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Politik muss diesen Mut unterstützen.“ Langenfeld sei der ideale Standort, so Geschäftsführerin Ann-Sophie Amler: „Die digitale Infrastruktur mit schnellem Glasfaser-Internet sowie die gute Lage in der Rheinschiene machen Langenfeld attraktiv für Unternehmerinnen und Unternehmer“, erklärt die 24-jährige, die bereits in den Planungen für die bundesweite Gründerwoche im November steckt: „Wir wollen mit einer feierlichen Eröffnung und einer Podiumsdiskussion, sowie einigen anderen Veranstaltungen die Menschen informieren und Werbung für den Standort Langenfeld machen.“

Meine erste Rede im Landtag!

Eine Rede, eine Rede! Gestern war es soweit, ich durfte meine erste Rede im Plenum zum Thema Hochschulfinanzierung halten. Meine Punkte zu Studienbeiträgen für Studierende aus Drittsaaten, kleine Unterbrechungen und warum ich der Opposition in einem Punkt sogar dankbar bin, könnt Ihr euch hier anschauen: