Zu Besuch in Nottuln


Vier zentrale Themen möchte der FDP-Kandidat in Brüssel einbringen: „Stärker mit einer Stimme sprechen“, sieht er sowohl bei der Außen-, als auch bei der Sicherheits-, Entwicklungs-, Asyl- und Einwanderungspolitik als wichtig an. „Zukunft gemeinsam in Europa gewinnen“, möchte Moritz Körner mit Innovationen, Forschung und Entwicklung sowie einer dynamischen Wirtschaft. Des Weiteren wirbt er für Bildungsfreizügigkeit, bei der unterschiedliche Bildungsabschlüsse anerkannt, Schüler- und Studentenaustausch gestärkt werden und Bildungschancen überall in Europa gleich sind.
„Was macht Europa eigentlich aus?“, fragte Körner. „Wir sind mehr, als der Binnenmarkt“, verwies er auf europäische Werte wie beispielsweise die Demokratie. Die Aufwertung der Grundrechteagentur gehöre zu den erforderlichen Reformanstrengungen. „Wann formulieren die Europäer wieder gemeinsame Visionen?“, sah der Europa-Kandidat Handlungsbedarf. „Europa ist noch nicht fertig gebaut“, stellte er in der anschließenden Diskussionsrunde fest und ermutigte, weiter daran zu arbeiten.

Artikel nachzulesen: https://m.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Nottuln/3744421-FDP-Europa-Talk-Visionen-formulieren?fbclid=IwAR1aYHRHZarvBHWAsMEoLVFI4Bv_WxTSKv3KsfzCZwPPVkYb7WOgY74XRlY

Zu Besuch bei Komatsu

Deutschland produziert in Düsseldorf und Hannover die Fahrzeuge, die auf der ganzen Welt genutzt werden, um Infrastruktur zu bauen und die Versorgung zu gewährleisten. Auch in diesem Feld merkt man: Es führt kein Weg mehr an der Digitalisierung vorbei. Durch die Verknüpfung von hochqualitativem Maschinenbau, wie er Deutschland seit Jahrzenten erfolgreich betrieben wird, und innovativen und digitalen Konzepten wird die deutsche Industrie auch in den nächsten Jahren global wettbewerbsfähig bleiben. Komatsu entwickelt dahingehend autonome Bagger, Lader und andere Maschinen, die im Zusammenspiel eine sichere und effiziente Arbeit ohne menschliche Operateure ermöglichen und nur noch kontrolliert werden müssen.

Podiumsdiskussion in Langenfeld

Im Vorfeld kam es zu einem Eklat: Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann (Peto) lud, wie berichtet, die Vertreterin der AfD von der Podiumsdiskussion zwischen den Europawahl-Kandidaten aus. Die Veranstaltung selbst verlief jetzt aber in ruhigen Bahnen.

Körner betonte als jüngster Politiker der Diskussionsrunde, dass Europa für ihn und andere junge Menschen „kein Projekt mehr ist“, sondern Realität. Deshalb stehe für die FDP die Vision, dass Europa mit einer Stimme spricht, Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die Bildung und Förderung der Erasmus-Programme an vorderster Stelle.

Die RP berichtete: https://rp-online.de/nrw/staedte/langenfeld/monheim-europa-kandidaten-diskutieren-ohne-die-afd_aid-38096151?fbclid=IwAR3ZIEEQLKaySZLoRjdMeNpXT27yqah_HQST87tHY747PimwFynbhDYtFtQ

Jugend-Landtag 2019

Jugend-Landtag 2019 – jetzt bewerben

Jugendliche aus ganz NRW im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren kommen von 4. bis zum  6. Juli 2019 im nordrhein-westfälischen Landtag zusammen, um auf den Stühlen der Abgeordneten im Plenarsaal und in den Sitzungssälen Platz zu nehmen.

Der zehnte Jugend-Landtag wird sich mit aktuellen politischen Themen beschäftigen. Die parlamentarischen Abläufe werden von Fraktionssitzungen über Ausschusssitzungen, öffentliche Anhörungen von Experten bis hin zur Plenarsitzung nachgestellt. Die Beschlüsse der „Jugend-Landtagsabgeordneten“ werden anschließend den Abgeordneten des realen Parlaments zur Kenntnis gegeben.

Der Jugend-Landtag ist eine dreitägige Veranstaltung mit Übernachtung und Verpflegung. Sämtliche Kosten werden vom Landtag übernommen. Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge Berufstätige direkt bei dem Langenfelder Landtagsabgeordneten Moritz Körner.

Denn jede/r Abgeordnete kann (möglichst aus seinem Wahlkreis) einen jungen Menschen benennen. Interessierte junge Menschen können sich mit einem kurzen Motivations- und Vorstellungsschreiben bis zum 3. Mai bei Moritz Körner per E-Mail (moritz.koerner@landtag.nrw.de) bewerben.

White lab in Langenfeld

Gemeinsam mit Minister Pinkwart habe ich am 5. April die Whitebox im Rahmen der Future City Langenfeld besucht. Hier werden neue, digitale Konzepte für den Einzelhandel getestet. Ein tolles Projekt der Stadt Langenfeld, welches das Land gerne unterstützt!

Autonomes Fahren in Monheim

Am 26. März fand die Vorstellung des ersten autonom fahrenden Linienbusses in Monheim statt. Tolles Projekt von Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann, das ich sehr gerne unterstützt habe. Im Kreis Mettmann wird Zukunft jetzt schon gestaltet! Schön, dass unsere Minister für Digitales und Verkehr, Andreas Prinkwart, die Idee mitunterstützt hatund heute mit dabei war, um sich die Fortschritte anzuschauen.

Artikel 13 gefährdet unsere Freiheit im Netz

Wir brauchen ein modernes Urheberrechtsgesetz, dass dem Internetzeitalter gerecht wird und Eigentumsrechte auch online ausreichend schützt. Aber ich bin gegen Artikel 13, weil Artikel 13 Onlineplattformen de facto zwingt, Uploadfilter einzusetzen. 

Uploadfilter sind Kulturverbieter, weil Maschinen nicht in der Lage sind zwischen einem echten Werk und der zulässigen Satire dieses Werkes oder den zulässigen Zitaten aus diesem Werk zu unterscheiden. Als Resultat würden Buchrezensionen, Song-Remixe, Karikaturen und Memes automatisiert aus der Onlinekulturwelt getilgt werden.
Uploadfilter sind Innovationsvernichter, da ihre Entwicklung oder Zukauf Millionen kostet. Kleinere Onlineplattformen werden sich das nicht leisten können und als Resultat aus dem Markt zurückziehen. Die Vormachtstellung bestehender Online-Monopole wird damit langfristig zementiert.
Uploadfilter sind Freiheitskiller, weil sie die Infrastruktur der automatisierten Netzzensur etablieren. Die verdachtsunabhängige Überwachung der gesamten Kommunikation auf Onlineplattformen ist unverhältnismäßig. Roboter sind keine Richter.
Freiheit, Kultur und Innovation dürfen nicht zum Kollateralschaden des Kampfes gegen illegalen Onlinecontent werden.

Deswegen müssen wir gegen Artikel 13 kämpfen. Ich war deswegen am Samstag auf der Demo in Köln und rief alle Europaabgeordneten auf im Parlament mit Nein zu stimmen.

Zu Gast bei Henkel

Spannende Diskussion am über die Zukunft Europas bei Henkel in Düsseldorf.

Ich finde wir müssen weniger darüber diskutieren, ob wir die EU wollen oder wie wir mit den Europa-Skeptikern und Populisten umgehen. Lasst uns stattdessen endlich Mehr über Inhalte reden. Wie wollen wir Europa gestalten und fit machen für die Zukunft?

Ich finde, mit mehr Erasmus, einem digitalen Binnenmarkt und einer gemeinsamen Außen und Sicherheitspolitik

Zukunftsthemen in der EU voranbringen


Moritz Körner: Beitrag im „NRW-Wirtschaftsblog“

In den Medien lese ich immer öfter: Das Projekt Europa sei in Gefahr oder drohe zu scheitern. Für meine Generation ist die EU kein Projekt, sie ist eine Tatsache und unsere Zukunft. Ich kann mich an Grenzkontrollen in Europa kaum erinnern und habe mein erstes Geld in Euro verdient. Das „Projekt EU“ ist deshalb für meine Generation genauso selbstverständlich wie das „Projekt Bundesrepublik Deutschland“ und das „Projekt Demokratie“. Phantomdebatten über das Ende der EU sind eine Zeitverschwendung und lenken von den wichtigen Themen und Aufgaben der Europäischen Union ab.

Es reicht nicht mehr aus die EU als Friedens- und Wohlstandsprojekt hervorzuheben, wir müssen politische Reformen anstoßen und die Zukunftsthemen für die EU voranbringen. Die EU muss selbstbewusst ihre Stärken entwickeln, um langfristig den Wohlstand in Europa zu sichern. Die EU hat den größten Binnenmarkt der Welt mit 500 Millionen Konsumenten und einer Wirtschaftsleistung von rund 11,5 Billionen Euro. Es muss sichergestellt werden, dass hier auch in Zukunft noch neue Wertschöpfung entsteht. Deswegen müssen wir unseren Binnenmarkt noch tiefer und vor allem digitaler machen.

Gleichzeitig benötigen wir mehr Investitionen in Forschung und Innovation. Forschung und technischer Fortschritt bringen die Gesellschaft voran und entwickeln Antworten auf die Fragen von Morgen. Europa investiert aber seit Jahren ungefähr 1,5 % weniger seines Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung als andere Weltregionen. Deshalb müssen wir die europäische Forschungsförderung stärken und stärker auf Zukunftstechnologien ausrichten. Auch die Rahmenbedingungen für Start-ups und Gründer müssen in Europa verbessert werden. Gründergeist, Innovation und Forschung dürfen in Europa nicht vor Ländergrenzen Halt machen.

Europa muss endlich Reformen anstoßen und mutiger sein.

Eine neue Grundfreiheit, die Bildungsfreizügigkeit, würde neue Chancen für junge Menschen ermöglichen. Das Austauschprogramm Erasmus hat gezeigt, dass es nicht nur die Bildungschancen für junge Menschen verbessert, sondern auch den Austausch zwischen verschieden Kulturen in ganz Europa fördert. Die mittlerweile über eine Million „Erasmus-Babys“ sind der beste Beweis für die Zukunft Europas. Mit dem Ausbau des Erasmusprogramms soll auch noch stärker Auszubildenden der Austausch quer über den Kontinent ermöglicht werden. Damit auch Auszubildende von Europas Chancen profitieren können.

Zu den großen Fragen, die Europa lösen muss, zählt auch das Thema Sicherheit. In meiner Arbeit als Sprecher im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Fall Anis Amri, dem Attentäter des Berliner Weihnachtsmarktes, habe ich mehrfach feststellen müssen, dass nicht nur deutsche Behörden Fehler gemacht haben. Amri war schon in Italien verurteilt und deutsche Behörden wussten davon viel zu lange nichts. Die EU braucht eine stärkere grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden und ein Europäisches Kriminalamt gegen Terrorismus, damit die Sicherheit in Europa besser organisiert ist als das Verbrechen. Ein Europa, das seine Bürger schützt, braucht effektive Zusammenarbeit, aber eben keine neuen Grenzen und Schlagbäume. Sichere Außengrenzen und offene Binnengrenzen sind dafür die Voraussetzung. Deshalb muss auch Frontex gestärkt werden und das Thema Migration europäisch geregelt werden.

Ich will der jungen Generation eine Stimme in Europa geben. Europa muss endlich Reformen anstoßen und mutiger sein, damit wir in Zukunft in der Welt überhaupt noch eine Rolle spielen.

Orginalquelle: https://www.wirtschaftsblog.nrw/zukunftsthemen-in-der-eu-voranbringen/?fbclid=IwAR3rnMSDDlxlCOh5WG-l60Ckv32w9qDYX_k33_uAe4FodmsD7hFCOoDTEiE

Närrischer Landtag

Claudia Schlottmann und Moritz Körner empfangen Prinzenpaare in Düsseldorf Anlässlich der karnevalistischen Hochsaison empfingen die Landtagsabgeordneten Claudia Schlottmann (CDU) und Moritz Körner (FDP) Tollitäten aus ihrem Wahlkreis. Unter anderem freuten sie sich, Prinz Holger Klenner und Prinzessin Heike Klenner aus Monheim, sowie Prinz Dennis Mainzer und Prinzessin Natascha Peters aus Langenfeld begrüßen zu dürfen. Darüber hinaus empfingen sie auch das durch Prinzenführerin Steffi Reuter geführte Berches Dreigestirn bestehend aus Prinz Sabine Wedel, Bauer Babsy Krain und Jungfrau Friedel Konstanty. Hinsichtlich dessen hebt Claudia Schlottmann hervor: „Karneval hat eine lange Tradition im Rheinland, die ohne das ehrenamtliche Engagement der Menschen vor Ort in der bekannten Form nicht mehr gelebt werden könnte. Insbesondere deshalb freue ich mich, dass wir durch Veranstaltungen wie den närrischen Landtag die Menschen, die sich für unsere Gesellschaft einsetzen, besser kennenlernen können und so den Austausch zwischen Politik und Bürgern stärken.“ Moritz Körner bestätigt: „Der Karneval ist ein starkes Stück Rheinland und Brauchtum ohne ehrenamtliches Engagement nicht denkbar. Wir unterstützen das Ehrenamt auf vielfältige Weise, wie durch den weiteren Ausbau der Ehrenamtskarte als landesweites Instrument der Wertschätzung.“ Parallel ehrte das Präsidium des Landtages Nordrhein-Westfalen Närrinnen und Narren für ihre Verdienste um das Karnevalsbrauchtum. Der närrische Landtag, unter welchem Namen diese wiederkehrende Tradition bekannt ist, gab auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit für ehrenamtlich tätige Karnevalistinnen und Karnevalisten, ihre Heimat im Landtag zu vertreten. Auf Einladung des Landtages empfingen die Abgeordneten mehr als 123 Tollitäten. Im Anschluss an die Ehrung feierten die Gäste bei Auftritten von Musik-und Tanzgruppen.